larderlab
Erklärstück· Vorrat

Wie lange halten Gewürze, und warum das aufgedruckte Datum die falsche Größe misst

Wie lange halten Gewürze, und warum das aufgedruckte Datum die falsche Größe misst
Evidenz geprüft·08 Quellen zitiert·Dr. Soraya Khan, RDN
Vol. 1Issue 042026-09-09larderlab.com
Nur zu Bildungszwecken. Die Inhalte von Larderlab dienen der Information. Hinweise zu Vorratskammer, Makros und Supplementen ersetzen keine medizinische Beratung. Sprechen Sie mit einer zertifizierten Ernährungsberatung oder Ihrer Ärztin, bevor Sie Ihre Ernährung oder Supplementierung wesentlich ändern.

FoodKeeper gibt ganzen Gewürzen 3 bis 4 Jahre und gemahlenen 2 bis 3, doch die eigenen Einzeleinträge reichen von 6 Monaten bis 4 Jahren. Das echte Sicherheitsthema sind 6,6 Prozent Salmonellenprävalenz in Importsendungen, nicht das Alter im Schrank (FDA).

  1. 01

    FoodKeeper widerspricht der eigenen Kategorieregel um den Faktor zehn

    Die Kategorieeinträge geben ganzen Gewürzen 3 bis 4 Jahre, gemahlenen 2 bis 3 Jahre und getrockneten Kräutern 1 bis 2 Jahre, doch die Produkteinträge derselben Datenbank reichen von 6 Monaten für getrockneten gemahlenen Senf bis 5 Jahre für ganze Sesamsamen. Gemahlener Kreuzkümmel, gemahlene Muskatnuss, Knoblauchpulver und Zwiebelpulver bekommen je 3 bis 4 Jahre, identisch mit einem ganzen Gewürz, gemahlener schwarzer Pfeffer 2 Jahre und geschroteter 2 bis 3 (FSIS FoodKeeper). Die Spanne ist der Befund: keine Kategorieregel übersteht den Kontakt mit einzelnen Produkten.

  2. 02

    Keines dieser Daten ist eine Sicherheitsgrenze

    Jedes FoodKeeper-Fenster für Gewürze ist vor und nach dem Öffnen identisch, die Signatur einer Qualitätskennzahl und nicht einer Gefahrenkennzahl (FSIS FoodKeeper). Ein getrocknetes Gewürz liegt bei einer Wasseraktivität, die der Handel bei 0,75 oder darunter hält, und Salmonellen brauchen 0,94 in Lebensmitteln allgemein und 0,979 plus minus 0,003 in gemahlenem schwarzem Pfeffer bei 35 Grad Celsius, um zu wachsen (FDA). In einem trockenen Glas vermehrt sich nichts. Die Zeitangabe sagt den Punkt voraus, an dem der Aromaanteil so weit gefallen ist, dass das Gewürz nicht mehr wirkt.

  3. 03

    Mahlen vervielfacht die Oberfläche rund zwanzigfach

    Der Verlust flüchtiger Stoffe geschieht an der Grenzfläche zwischen Feststoff und Luft, die Rate skaliert also mit der freiliegenden Fläche. Ein Pfefferkorn von 4 mm trägt ein Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis nahe 1,5 je mm; zu einem Pulver von 200 Mikrometern gemahlen liegt dasselbe Material nahe 30 je mm, rund das Zwanzigfache an Fläche für Verdunstung und Sauerstoffzutritt, und das Mahlen zerreißt zusätzlich die Ölzellen, die den Anteil im intakten Gewebe hielten. Diese Geometrie ist der physikalische Gehalt der FoodKeeper-Aufteilung 3 bis 4 Jahre ganz gegen 2 bis 3 Jahre gemahlen (FSIS FoodKeeper).

  4. 04

    Der gemessene Fünfmonatsverlust liegt bei 12,7 Prozent, nicht beim erwarteten Zusammenbruch

    Getrocknete ganze scharfe Paprikaschoten, gelagert in Jute oder Polyethylen niedriger Dichte bei 20, 25 oder 30 Grad Celsius und alle 50 Tage bis Tag 150 beprobt, verloren im Mittel 22,6 Prozent Ascorbinsäure, 19,0 Prozent phenolische Verbindungen, 17 Prozent Carotinoide und 12,7 Prozent Capsaicinoide und behielten zwischen 77,4 und 87,3 Prozent der Ausgangsmengen (Iqbal et al. 2015). Die Verluste waren bei höheren Lagertemperaturen steiler und in Jute steiler als in Polyethylen, was das Temperatur- und Barriereargument als Daten formuliert.

  5. 05

    Ein Jahr im Glas wandelt Terpene um, statt sie nur zu verlieren

    Ätherische Öle aus schwarzem, grünem und weißem Pfeffer, 1 Jahr im Glasgefäß bei Raumtemperatur gelagert, lieferten insgesamt weniger Öl, einen geringeren Terpengehalt und einen höheren Anteil oxygenierter Terpenoide (Orav et al. 2004). Die Zusammensetzung verschiebt sich, sie dünnt nicht nur aus, weshalb ein altes Glas flach und leicht harzig riecht und nicht wie eine schwächere Version seiner selbst. Dieselbe Arbeit fand sublimationsgetrocknete grüne Pfefferkörner bei 12,1 mg Öl je g gegenüber 0,8 mg je g luftgetrocknet, ein fünfzehnfacher Verarbeitungseffekt, der die Lagerung überragt.

  6. 06

    Licht bewirkt etwas, was Wärme nicht bewirkt, und Dunkelheit kostet fast nichts

    Ätherisches Koriandersamenöl zeigte nach einem Jahr Lagerung im Dunkeln nur geringe Veränderungen der Zusammensetzung und praktisch unveränderte organoleptische Eigenschaften, während dasselbe Öl im Licht eine deutliche chemische Umwandlung seiner Monoterpene durchlief (Misharina 2001). Dasselbe Molekül, dieselbe Dauer, unterschiedliches Ergebnis, allein durch die Lichtexposition entschieden und nicht durch Zeit oder Temperatur. Das ist das Argument gegen dekoratives Klarglas im offenen Regal und für die undurchsichtige Dose, die gewerbliche Abpacker ohnehin als Standard verwenden.

  7. 07

    Piperin und Capsaicin sind die stabilen Wirkstoffe, weil sie nicht flüchtig sind

    Beide sind nichtflüchtige Alkaloide hoher Molekülmasse außerhalb des ätherischen Öls, und Capsaicin schmilzt bei rund 62 Grad Celsius ohne nennenswerten Dampfdruck bei Schranktemperatur. Capsaicinoide waren mit 12,7 Prozent Verlust über 150 Tage bei 20 bis 30 Grad Celsius die stabilste gemessene Klasse (Iqbal et al. 2015). Für Piperin ist der Mechanismus identisch, die Messung fehlt aber: eine kontrollierte Reihe, die Piperin und ätherisches Öl in denselben Pfefferproben über 24 bis 36 Monate bei angegebener Temperatur verfolgt, würde die Frage klären.

  8. 08

    Curcumin ist das lichtempfindliche Extrem, mit 9,9 Stunden Halbwertszeit unter weißer LED

    Kurkuma-Oleoresin, Leuchtstofflicht oder einer weißen LED bei jeweils 10 W je Quadratmeter ausgesetzt, baute mit Curcumin-Halbwertszeiten von 15,1 Stunden unter Leuchtstofflicht und 9,9 Stunden unter weißer LED ab, gegenüber 18,1 und 11,7 Stunden für Demethoxycurcumin und 18,4 und 13,2 Stunden für Bisdemethoxycurcumin, während die Dunkelkontrolle bei 25 Grad Celsius hielt (Kim et al. 2025). Curcumin, das häufigste Curcuminoid, ging am schnellsten. Das sind Laborbestrahlungen, doch die Richtung gilt für jeden durchsichtigen Behälter im Offenen.

  9. 09

    Paprika und Chili sind der einzige echte Fall für den Kühlschrank

    Paprika, gelagert bei 4 Grad Celsius und 70 Prozent relativer Luftfeuchte ohne Auffrischung der Antioxidantien, zeigte nur minimale Autoxidation der Carotinoide und eine erhaltene Färbekraft, bei Peroxidzahlen von 1 Milliäquivalent je kg zu Beginn und nur 3 am Ende der Lagerung (Perez-Galvez et al. 2009). Umgebungslagerung schafft das nicht: die Carotinoide fielen über 150 Tage bei 20 bis 30 Grad Celsius um 17 Prozent (Iqbal et al. 2015). Ein braun gewordenes Paprikapulver meldet seinen eigenen Zustand zutreffend.

  10. 10

    Das Regal über dem Herd versagt bei Wärme, Licht und Wasser zugleich

    Die Konvektion lenkt die Brennerfahne auf alles, was darüber montiert ist, die Arbeitsbeleuchtung macht diese Stelle zur hellsten im Raum, und ein sprudelnder Topf ist ein Dampferzeuger. Die FDA benennt den dritten Mechanismus direkt: gemahlener schwarzer Pfeffer kann bei der Zubereitung zu Hause oder in der Gastronomie feucht werden, wenn er Dampf oder feuchter Luft ausgesetzt ist (FDA). Beziffert würde der Fall durch eine Temperatur- und Feuchteaufzeichnung im Kopfraum eines Glases über einer arbeitenden Kochstelle, gegen eine Kontrolle in geschlossener Schublade.

  11. 11

    Die gemessene Gefahr sind 6,6 Prozent Salmonellen und 12 Prozent Unrat beim Import

    FDA-Beprobungen importierter Gewürzsendungen über FY2007 bis FY2009 ergaben eine mittlere Salmonellenprävalenz von 6,6 Prozent bei 750 g Probenmenge, 95-Prozent-KI 5,7 bis 7,6 Prozent, das 1,9-Fache der Rate anderer FDA-regulierter Importlebensmittel und das 4,4-Fache bei angeglichenem Protokoll, bei 79 untersuchten Ländern und 37 mit kontaminierten Sendungen. Die Unratverunreinigung lag bei 12 Prozent, 95-Prozent-KI 10 bis 15 Prozent, überwiegend Insektenfragmente, ganze Insekten und Tierhaare, fast alle davon Vorratsschädlinge (FDA).

  12. 12

    Kochen löst es, und 70 Prozent der Erkrankungen kamen von dort, wo es das nicht tut

    Von 1973 bis 2010 wurden vierzehn Ausbrüche pathogenbelasteten Gewürzen zugeschrieben, mit 1.946 Erkrankungen, 128 Krankenhausaufenthalten und zwei Todesfällen, wobei Salmonellen für zehn Ausbrüche und 87 Prozent der Erkrankungen verantwortlich waren. Der Verzehr verzehrfertiger Lebensmittel, denen Gewürze nach dem letzten Keimreduktionsschritt zugesetzt wurden, machte mindestens 70 Prozent der Erkrankungen aus, und in drei von vier Ausbrüchen mit Prozessdaten war keine Keimreduktion angewandt worden (FDA). Finishing-Mischungen, Bestäuben und ungegarte Dips sind die Exposition, nicht der köchelnde Topf.

  13. 13

    Verklumpen heißt, Wasser kam hinein, und Schimmel ist der einzige echte Wegwerfgrund

    Salmonellen überleben in feuchtigkeitsarmem Material über ein Jahr, ohne zu wachsen, und brauchen eine Wasseraktivität von 0,94 in Lebensmitteln allgemein oder 0,979 plus minus 0,003 in gemahlenem schwarzem Pfeffer bei 35 Grad Celsius, um sich zu vermehren; der Gewürzhandel lagert bei 0,75 oder darunter (FDA). Pfeffer nahe der Wachstumsschwelle muss nicht sichtbar feucht sein (FDA). Verbacken ist das sichtbare Zeichen, dass Partikel Brücken gebildet haben, weil Wasser eindrang. Sichtbarer Schimmel heißt, die Wasseraktivität blieb lange genug hoch, und dieses Glas geht raus.

Fragen

Was als Nächstes gefragt wird.

Q01
Werden Gewürze wirklich schlecht?
Nicht im Sinne von unsicher. FoodKeeper gibt ganzen Gewürzen 3 bis 4 Jahre, gemahlenen 2 bis 3 Jahre und getrockneten Kräutern 1 bis 2 Jahre, und das Fenster ist vor und nach dem Öffnen identisch, was es als Qualitätsangabe ausweist (FSIS FoodKeeper). Was abbaut, ist das ätherische Öl: nach 1 Jahr im Glas bei Raumtemperatur lieferten Pfefferproben weniger Öl, weniger Terpengehalt und mehr oxygenierte Terpenoide (Orav et al. 2004). In einem trockenen Glas wächst nichts, denn Salmonellen brauchen eine Wasseraktivität von 0,94 und der Handel lagert Gewürz bei 0,75 oder darunter (FDA).
Q02
Wie lange halten Gewürze tatsächlich?
Das hängt vom Produkt ab, und die FoodKeeper-Einträge belegen es. Ganze Sesamsamen stehen bei 5 Jahren, gemahlener Kreuzkümmel, gemahlene Muskatnuss, Knoblauchpulver und Zwiebelpulver bei 3 bis 4 Jahren, geschroteter schwarzer Pfeffer bei 2 bis 3 Jahren, gemahlener schwarzer Pfeffer und Chilipulver bei 2 Jahren, Gewürzmischungen bei 1 bis 2 Jahren und getrockneter gemahlener Senf bei 6 Monaten (FSIS FoodKeeper). Das ist eine zehnfache Spanne in einem Datensatz. Den Einzeleintrag verwenden, terpenreiche Samen ganz kaufen und nach Bedarf mahlen, Mischungen als kurzlebigste Posten behandeln.
Q03
Kann man Gewürze nach dem aufgedruckten Datum noch verwenden?
Ja, solange kein Schimmel und keine Verklumpung vorliegt. Das Datum ist eine Qualitätsschätzung, und getrocknetes Gewürz trägt kein mikrobielles Wachstum: die Wasseraktivitätsschwelle für Salmonellen liegt bei 0,94 in Lebensmitteln allgemein und bei 0,979 plus minus 0,003 in gemahlenem schwarzem Pfeffer bei 35 Grad Celsius, während der Handel bei 0,75 oder darunter lagert (FDA). Salmonellen überleben in trockenem Material über ein Jahr, ohne sich zu vermehren, ein altes belastetes Glas ist also nicht stärker belastet als ein neues (FDA). Der Ausfallmodus ist, dass ein auf frische Ware ausgelegtes Rezept zu wenig liefert.
Q04
Gehören Gewürze in den Kühlschrank?
Nur die carotinoidhaltigen, und Paprika ist der klare Fall. Paprika bei 4 Grad Celsius und 70 Prozent relativer Luftfeuchte ohne Auffrischung der Antioxidantien zeigte nur minimale Autoxidation der Carotinoide und eine erhaltene Färbekraft, bei Peroxidzahlen von 1 Milliäquivalent je kg, die bis zum Ende nur auf 3 stiegen (Perez-Galvez et al. 2009), gegenüber 17 Prozent Carotinoidverlust über 150 Tage bei 20 bis 30 Grad Celsius in Umgebungslagerung (Iqbal et al. 2015). Für alles andere bringt der Kühlschrank bei jedem Öffnen Kondensationsrisiko, und Feuchtigkeit ist die entscheidende Variable (FDA).
Q05
Ist das Gewürzregal über dem Herd wirklich so schlecht?
Es ist der schlechteste Platz der Küche, weil es bei drei Variablen gleichzeitig versagt. Es erhält die Konvektionsfahne des Brenners und läuft am heißesten, und die Verluste im Lagerversuch waren bei 30 Grad Celsius steiler als bei 20 (Iqbal et al. 2015). Es ist meist die hellste Stelle, und Korianderöl im Licht durchlief eine deutliche Monoterpenumwandlung, während dasselbe Öl im Dunkeln nach einem Jahr praktisch unverändert war (Misharina 2001). Und die FDA hält fest, dass gemahlener schwarzer Pfeffer bei der Zubereitung feucht werden kann, wenn er Dampf oder feuchter Luft ausgesetzt ist (FDA).
Q06
Halten ganze Gewürze wirklich länger als gemahlene?
Ja, und der Mechanismus ist Geometrie. Der Verlust flüchtiger Stoffe geschieht an der Grenzfläche zwischen Feststoff und Luft, die Rate skaliert also mit der freiliegenden Fläche. Ein Pfefferkorn von 4 mm hat ein Oberflächen-zu-Volumen-Verhältnis nahe 1,5 je mm; zu 200 Mikrometern gemahlen steigt das auf rund 30 je mm, etwa das Zwanzigfache, und das Mahlen zerreißt die Ölzellen, die den flüchtigen Anteil hielten. FoodKeeper bildet das mit 3 bis 4 Jahren ganz gegen 2 bis 3 Jahre gemahlen ab und setzt geschroteten Pfeffer auf 2 bis 3 Jahre gegen 2 Jahre gemahlen (FSIS FoodKeeper).
Q07
Kann man von alten Gewürzen krank werden?
Das Alter ist nicht der Risikofaktor, die Kontamination an der Quelle ist es, und sie steigt im trockenen Schrank nicht an. Die FDA fand eine mittlere Salmonellenprävalenz von 6,6 Prozent in importierten Gewürzsendungen über FY2007 bis FY2009 bei 750 g Probenmenge, gegenüber unter 1 Prozent für alle 11 im US-Einzelhandel zwischen 2013 und 2015 getesteten Gewürzarten bei 125 g Probenmenge, ohne positiven Befund für Kreuzkümmel, ganzen Sesam und gemahlenen weißen Pfeffer (FDA). Von 1973 bis 2010 wurden vierzehn Ausbrüche erfasst, und mindestens 70 Prozent der Erkrankungen kamen aus verzehrfertigen Lebensmitteln nach dem letzten Keimreduktionsschritt.
Q08
Wann sollte ein Gewürz tatsächlich weggeworfen werden?
Bei Anzeichen von Wasser, nicht bei Ablauf eines Datums. Sichtbarer Schimmel ist der einzige echte Wegwerfgrund, denn er heißt, dass die Wasseraktivität lange genug über der Wachstumsschwelle lag; die Referenzwerte sind 0,94 für Salmonellen in Lebensmitteln allgemein und 0,979 plus minus 0,003 in gemahlenem schwarzem Pfeffer bei 35 Grad Celsius, gegen eine Handelslagerung bei 0,75 oder darunter (FDA). Hartes Verbacken ist die frühere Warnung, dass Wasser eindrang, und Pfeffer nahe der Wachstumsschwelle sieht unter Umständen gar nicht feucht aus (FDA). Alles andere ist eine Aromafrage: eine Prise zerreiben und sofort riechen.
Quellen

Jede Aussage, belegt.

08 Quellen
  1. [01]FDA Risk Profile: Pathogens and Filth in Spices, 2017 update incorporating the 2013 FDA Draft Risk Profile. Analysis of FDA sampling and testing data for shipments of imported spice offered for entry to the United States during FY2007 to FY2009 revealed an average shipment prevalence for Salmonella of 6.6 percent on a 750 g sample size, 95 percent CI 5.7 to 7.6 percent, which was 1.9 times, 95 percent CI 1.6 to 2.3, the average prevalence determined for shipments of all other FDA-regulated foods sampled in that period, and 4.4 times, 95 percent CI 3.4 to 5.8, when restricted to other imported foods sampled under the same FDA Category II protocol. Shipments from 79 different countries were examined and contaminated shipments came from 37; country-specific prevalence ranged from 0.9 percent for Canada, 95 percent CI 0 to 5 percent, to 14 percent for Mexico, 95 percent CI 8.6 to 21 percent. More than 80 different Salmonella serotypes were isolated and 6.8 percent of isolates exhibited antimicrobial-resistant properties. Average prevalence of filth adulteration of imported spice shipments was 12 percent, 95 percent CI 10 to 15 percent, which was 1.8 times, 95 percent CI 1.4 to 2.2, the value for other imported FDA-regulated food shipments; the most common adulterants were insect fragments, whole or equivalent insects and animal hair, and nearly all insects found were stored product pests, indicating inadequate packing or storage conditions. During 1973 to 2010, fourteen reported illness outbreaks were attributed to consumption of pathogen-contaminated spice, together resulting in 1,946 reported human illnesses, 128 hospitalizations and two deaths; Salmonella enterica subspecies enterica was the causative agent in ten outbreaks accounting for 87 percent of reported illnesses and Bacillus species in four accounting for 13 percent. Consumption of ready-to-eat foods prepared with spices applied after the final food manufacturing pathogen reduction step accounted for at least 70 percent of the illnesses, and in three of four outbreaks for which spice process treatment information was recorded, no pathogen reduction treatment had been applied. The 2017 update reports a retail survey of 7,250 packaged spice samples across 11 spice types collected November 2013 to September 2014 or October 2014 to March 2015: for each of the 11 types the estimated prevalence on 125 g analysed was less than 1 percent with all upper 95 percent confidence limits less than 2 percent, no positive samples were found for cumin, whole sesame seed or ground white pepper, and the decreases observed were consistent with more than 90 percent of contaminated shipments having been treated with an efficient pathogen reduction treatment before retail sale, the change factor ranging from 0.33 for dehydrated garlic, not significant, to 0.015 for oregano. On moisture, the threshold water activity for growth of Salmonella is reported as 0.94 in food generally while the spice industry recommends storage at 0.75 or below and the European trade body at 0.65; FDA scientists determined the growth threshold in ground black pepper at 35 degrees Celsius to be 0.979 plus or minus 0.003, noted that pepper at water activities near the threshold may not be noticeably wet, and stated that ground black pepper could become wet during food preparation in a home or restaurant when exposed to steam or humid air. Estimated per capita spice consumption in 2010 was 3.47 pounds, 1,575 g, per year excluding dehydrated onion and garlic, or roughly 1.4 g per eating occasion.
  2. [02]FDA landing page for the Risk Profile on Pathogens and Filth in Spices, which hosts both the 2013 FDA Draft Risk Profile issued on November 4, 2013 and the 2017 update. The draft risk profile identified Salmonella as the pathogen most commonly associated with human illness from spice consumption, and one of the important data gaps it identified was the lack of data on the prevalence of Salmonella in spices at retail in the United States; the 2017 update was issued specifically to fill that gap with a survey of packaged spices offered for sale at US retail establishments, and it adds information about the lower Salmonella prevalence found in retail products relative to shipments offered for entry.
  3. [03]USDA Food Safety and Inspection Service FoodKeeper dataset, catalogued on Data.gov, the joint FSIS, FDA and Cornell University food storage database that gives product-level pantry, refrigerator and freezer timelines rather than category rules. Category entries: spices whole, 3 to 4 years pantry from date of purchase and 3 to 4 years after opening; spices ground, 2 to 3 years and 2 to 3 years after opening; herbs dried, 1 to 2 years and 1 to 2 years after opening; seasoning blends, 1 to 2 years and 1 to 2 years after opening; flavored or herb mixes, 6 months. Named product entries in the same dataset do not follow the category rule: cumin ground, dried, commercially bottled or purchased in bulk, opened or unopened, 3 to 4 years; cinnamon ground, dried, 3 to 4 years; nutmeg ground, dried, 3 to 4 years; garlic powder dried, 3 to 4 years; onion powder dried, 3 to 4 years; black pepper ground, dried, 2 years; black pepper cracked, dried, 2 to 3 years; chili powder, 2 years pantry from date of purchase and 2 years after opening; Cajun seasoning blend ground, dried, 1 to 2 years; sesame seeds, 5 years pantry; mustard dried ground, 6 months pantry and 1 to 2 years frozen. Nut entries in the same dataset: nuts in jars or cans, 1 year pantry from date of purchase, 2 to 9 months pantry after opening, 4 to 6 months refrigerated after opening and 6 to 12 months frozen; roasted nuts, peanuts, cashews and almonds, package use-by date in the pantry unopened, 1 to 2 weeks pantry after opening and 4 weeks refrigerated after opening; pine nuts, 2 to 3 weeks pantry, 3 months refrigerated and 9 months frozen; nut oils, 6 to 12 months pantry unopened, 3 to 8 months pantry after opening and 6 to 8 months refrigerated after opening.
  4. [04]Iqbal Q, Amjad M, Asi MR, Arino A, Ziaf K, Nawaz A, Ahmad T. 2015. Stability of capsaicinoids and antioxidants in dry hot peppers under different packaging and storage temperatures. Foods 4(2):51-64. Dry whole pods of three commercially cultivated hot pepper hybrids were packed in jute bags and in low-density polyethylene bags, stored for five months under controlled conditions at 20, 25 or 30 degrees Celsius, and analysed on day 0 and at 50-day intervals until day 150. Overall mean concentrations after five months were significantly reduced by 22.6 percent for ascorbic acid, 19.0 percent for phenolic compounds, 17 percent for carotenoids and 12.7 percent for capsaicinoids. The decreasing trend continued gradually until day 150 and the effect was more pronounced at higher temperature, and disappearance rates were higher in jute bags than in low-density polyethylene. Packaging in either material at ambient temperature preserved between 77.4 percent and 87.3 percent of the initial amounts over five months. The ranking is the useful result: capsaicinoids were the most stable class measured and carotenoids among the least.
  5. [05]Orav A, Stulova I, Kailas T, Muurisepp M. 2004. Effect of storage on the essential oil composition of Piper nigrum L. fruits of different ripening states. J Agric Food Chem 52(9):2582-6. Essential oil composition from black, green and white pepper was determined by simultaneous distillation and extraction with GC/FID and GC/MS. After 1 year of storage of the pepper samples in a glass vessel at room temperature, the amount of oil isolated decreased, the content of terpenes decreased, and the amount of oxygenated terpenoids increased, so the change is compositional conversion rather than simple thinning. Green peppercorns obtained by sublimation drying gave 12.1 mg of oil per g with 84.2 percent monoterpenes in the oil, against 0.8 mg per g and 26.8 percent for air-dried green peppercorns, a fifteenfold difference in recoverable oil created by processing before storage begins. Oil from ground black pepper contained more monoterpenes and fewer sesquiterpenes and oxygenated terpenoids than green and white pepper oils.
  6. [06]Misharina TA. 2001. Effect of conditions and duration of storage on composition of essential oil from coriander seeds. Prikl Biokhim Mikrobiol 37(6):726-32, article in Russian. Volatile components of essential oil extracted from Coriandrum sativum L. seeds grown in different years in Russia and Georgia were analysed by capillary gas chromatography. Climatic conditions had a weaker effect on essential oil composition than the region of growth. After one-year storage in the dark, only minor changes were observed in the oil composition and its organoleptic properties were virtually unchanged; however, the essential oil underwent significant chemical transformation of monoterpenes when stored in the light. The comparison isolates light as an independent variable from duration and temperature, and it is the direct argument against transparent containers on open shelving.
  7. [07]Perez-Galvez A, Hornero-Mendez D, Minguez-Mosquera MI. 2009. Stability of paprika without supplementary antioxidants during storage under industrial controlled conditions. J Agric Food Chem 57(11):4718-23. Paprika samples were stored under controlled conditions at 4 degrees Celsius and 70 percent relative humidity without reconstitution of antioxidant levels, and carotenoid composition, ASTA values as specified by the American Spice Trade Association, fatty acid composition and peroxide index were tracked to correlate loss of the carotenoid fraction with the development of prooxidative processes. Evolution of carotenoid content indicated that autoxidative reactions minimally took place and that coloring capacity was maintained. Peroxide values were very low at 1 milliequivalent per kg and reached 3 milliequivalents per kg at the end of the storage period, and microbial flora was held at levels similar to the start. Controlled cold storage was sufficient to preserve overall paprika quality without adding antioxidants.
  8. [08]Kim H, Oh J, Hong J. 2025. Photodegradation of turmeric oleoresin under fluorescent light and white LED: impacts on the chemical stability, bioactivity, and photosensitizing property of curcuminoids. Molecules 30(15):3187. Turmeric oleoresin was exposed to fluorescent light and to white LED, both at 10 W per square metre, over 24 hours against a dark control at 25 degrees Celsius. Both light sources significantly reduced colour and fluorescence intensity, with white LED causing greater instability. HPLC confirmed a decrease in individual curcuminoid levels with curcumin degrading most rapidly under both conditions: half-lives were 15.1 hours for curcumin under fluorescent light and 9.9 hours under white LED, 18.1 and 11.7 hours for demethoxycurcumin, and 18.4 and 13.2 hours for bisdemethoxycurcumin. DPPH radical scavenging activity of irradiated oleoresin decreased relative to fresh or dark-stored turmeric while ABTS activity increased. The authors state the instability of turmeric pigment under common lighting should be a crucial consideration when processing, storing and distributing turmeric-containing products.
Das Larderlab-Team · Autorenzeile

Das Larderlab-Team entwickelt evidenzbasierte Rahmenwerke fürs Essen, Trainieren und Bestücken einer Küche. Wir belegen jede Aussage. Wir veröffentlichen die Tabelle, wo möglich. Wir kaufen, was wir testen, zum Ladenpreis. Wenn neue Daten erscheinen, überarbeiten wir mit einer datierten Notiz.

Verwandt

Als Nächstes in diesem Ressort.

Versand · Lead-Magnet~ 1 E-Mail / Woche

Holen Sie sich den Larderlab-Makroplaner.

Ein Google Sheet, das Ihren Proteinbedarf berechnet, ihn auf 3-5 Mahlzeiten verteilt und 20 Proteinquellen nach $/Gramm sortiert. Kostenlos. Kopieren und nach Belieben anpassen.

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Jederzeit kündbar.