Tomaten richtig lagern, und was der Kühlschrank tatsächlich kostet

Aromabildende flüchtige Verbindungen reagieren empfindlich unterhalb von 12 Grad Celsius, und 30 Tage bei 4 Grad senkten ihre Konzentration um 66 Prozent. Einige Gene erholen sich nach Rückkehr auf 20 Grad Celsius, andere nicht.
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Zwölf Grad Celsius ist die veröffentlichte Schwelle
Aromabildende flüchtige Verbindungen reagieren empfindlich auf Temperaturen unterhalb von 12 Grad Celsius, und ihr Verlust mindert die Geschmacksqualität stark (Zhang et al. 2016). Dieser Wert liegt oberhalb jeder Haushaltskühlschrankeinstellung und unterhalb jeder vernünftigen Raumtemperatur, der Haushalt hat also keine Zwischenoption und keinen Regler für den Mittelweg. Die Frage lässt sich daher nicht auf Geräteebene beantworten, sondern nur an der einzelnen Frucht und ihrem Reifezustand.
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Kühlung senkt die Transkripte, die das Aroma bauen
Verringerte Gehalte bestimmter flüchtiger Verbindungen gehen mit deutlich verringerten Transkripten der Schlüsselenzyme ihrer Synthese einher (Zhang et al. 2016). Die Frucht hält ihr Aroma bei niedriger Temperatur nicht still zurück, sie bildet es langsamer. Diese Unterscheidung ist der Grund, warum eine kalte Tomate nach zwanzig Minuten auf der Arbeitsfläche nicht einfach wieder nach Tomate riecht, und sie trennt den Vorgang von einem gewöhnlichen Effekt aus Flüchtigkeit und Temperatur.
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30 Tage bei 4 Grad Celsius entfernten 66 Prozent der flüchtigen Verbindungen
In einem Vergleich zur häuslichen Lagerung zweier Sorten bei 20 und bei 4 Grad Celsius, mit Bestimmung der flüchtigen Verbindungen per Gaschromatographie und Massenspektrometrie, führte die Lagerung bei 4 Grad zu einem drastischen Verlust unabhängig vom Biosyntheseweg, und nach 30 Tagen bei 4 Grad war die Konzentration um 66 Prozent gesunken (Renard et al. 2013). Das ist die Obergrenze des Verlusts im Haushalt, und er summiert sich ab dem ersten Tag statt nach einer Schonfrist.
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Einige Gene erholen sich nach dem Erwärmen, andere nicht
Obwohl sich die Expression einiger für die Aromabildung entscheidender Gene nach Rückkehr auf 20 Grad Celsius erholt, gilt das für andere nicht (Zhang et al. 2016). Diese Asymmetrie macht die Reihenfolge Arbeitsfläche zuerst, Kühlschrank danach besser als die umgekehrte. Die Erholung ist real, aber unvollständig, jede Kühlepisode hinterlässt also einen Rest, und dieser Rest summiert sich über eine Woche in einer Frucht, die nur noch wenige Wochen brauchbares Leben hat.
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Auch die Reifungs-Transkriptionsfaktoren werden heruntergefahren
Die RNAs der für die Reifung wesentlichen Transkriptionsfaktoren, darunter RIPENING INHIBITOR (RIN), NONRIPENING und COLORLESS NONRIPENING, sind nach Kühlung verringert, begleitet von deutlichen Änderungen im Methylierungsstatus von Promotoren einschließlich RIN, wobei die Methylierungsänderungen vorübergehend sind (Zhang et al. 2016). Kühlung trifft damit die Regulationsebene oberhalb der Aromaenzyme, und deshalb ist eine unreife Frucht der schlechteste Kandidat für den Kühlschrank.
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Rückkonditionierung bei 20 Grad holt einen Teil zurück, innerhalb eines Fensters
Eine Rückkonditionierung von 24 Stunden bei 20 Grad Celsius konnte einen Teil der Aromabildung wiederherstellen, sofern zuvor höchstens 6 Tage bei 4 Grad Celsius gelagert wurde (Renard et al. 2013). In diesem Satz stecken zwei praktische Zahlen. Sechs Tage ist der äußere Rand des Fensters, in dem Erwärmen überhaupt noch etwas zurückholt, und 24 Stunden ist die dafür nötige Zeit. Eine Tomate, die zwanzig Minuten nach dem Kühlschrank geschnitten wird, hat davon nichts.
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Der Reifezustand ist die Entscheidungsgröße, nicht der Kalender
Eine unreife Tomate hat ihr Reifeprogramm noch vor sich, und Kühlung verringert genau die Transkriptionsfaktoren, die es steuern (Zhang et al. 2016), während sie keinen Haltbarkeitsgewinn bringt, weil die Frucht noch nicht zusammenzufallen droht. Die Arbeitsfläche ist der einzig sinnvolle Ort. Eine vollreife Tomate hat das Programm abgeschlossen, hat wenig weitere Aromabildung zu verlieren und ist zu einem Verderbrisiko geworden, was die Rechnung umkehrt.
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Vollreife Ware im Kühlschrank kauft Tage zu bekanntem Preis
Kaltlagerung wird breit eingesetzt, um die Reifung zu verlangsamen und Verderb zu verringern, und dieser Nutzen ist real (Zhang et al. 2016); die Kosten sind mit bis zu 66 Prozent der Konzentration flüchtiger Verbindungen über 30 Tage bei 4 Grad Celsius beziffert (Renard et al. 2013). Für eine Frucht, die sonst am Donnerstag im Müll landet, lohnt der Tausch eindeutig. Für eine Frucht, die heute Abend im Salat liegt, eindeutig nicht.
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Kalte Tomaten vor dem Essen auf Raumtemperatur bringen
Da eine Rückkonditionierung von 24 Stunden bei 20 Grad Celsius nach bis zu 6 Tagen Kühlung einen Teil der Aromabildung wiederherstellte (Renard et al. 2013), ist der Erwärmungsschritt eine echte Maßnahme und keine Höflichkeit. Zwanzig Minuten auf der Arbeitsfläche erwärmen die Frucht, starten die Synthese aber nicht neu. Wo die Frucht roh gegessen wird und die Planung es zulässt, ist das Herausnehmen am Vortag statt eine Stunde vorher die Fassung, die zur Messung passt.
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Eine geschnittene Tomate verlässt die Qualitätsfrage und betritt die Sicherheitsfrage
Nach dem Aufschneiden fehlt die Hautbarriere und das Innere ist eine feuchte Schnittfläche, die Frucht fällt damit unter die Kühlregeln: leicht verderbliche Lebensmittel sollen nicht länger als 2 Stunden oberhalb der Kühltemperatur stehen, oberhalb von 90 Grad Fahrenheit nicht länger als 1 Stunde (USDA FSIS). Flache abgedeckte Vorratsdosen kühlen schneller aus als eine tiefe Schüssel derselben Menge, was die Zeit im Risikobereich verkürzt.
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Den Kühlschrank prüfen statt dem Regler zu vertrauen
Gerätethermometer sind der Weg, um zu bestätigen, dass ein Kühlschrank bei 40 Grad Fahrenheit oder darunter arbeitet (FDA), und die Zahl zählt hier doppelt. Sie ist der Sicherheitsmaßstab für geschnittene Ware, und sie ist zugleich der Grund, warum sich die Aromaschwelle nicht umgehen lässt: 40 Grad Fahrenheit sind etwa 4 Grad Celsius, deutlich unter den 12 Grad Celsius, ab denen die Aromastoffe empfindlich werden (Zhang et al. 2016).
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Tomaten bilden Ethylen und sind damit schlechte Nachbarn
Tomaten bilden Ethylen, das Gas, das ihre eigene Reifung und die benachbarter Ware antreibt, eine Tomate im geschlossenen Gemüsefach mit Blattsalat, Gurken oder Brokkoli beschleunigt also den Verderb im ganzen Fach. Dieselbe Eigenschaft ist umgekehrt nützlich: eine Tomate in einer Papiertüte mit einer unreifen Avocado oder einem Pfirsich ist ein gezielter Reifebeschleuniger. Der Platz ist damit eine eigene Lagerentscheidung und keine Nebensache des Stauraums.
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Eine sonnige Fensterbank ist der falsche Ort
Direkte Sonne hebt die Oberflächentemperatur weit über die Umgebungstemperatur und erzeugt ungleichmäßige Reifung und stellenweises Weichwerden, und Wärme ist ohnehin nicht das Reifesignal, Ethylen ist es. Ein schattiger Platz auf der Arbeitsfläche mit Luftbewegung ist richtig. Die Ausrichtung des Stielansatzes zählt weit weniger als Schatten, Nichtstapeln und das Vermeiden von Druckstellen, denn eine Druckstelle ist die Eintrittspforte für den Verderb, den der Kühlschrank abwenden sollte.
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Dosentomaten umgehen den Tausch vollständig
Konserven sind unbegrenzt sicher, solange sie weder Frost noch Temperaturen über 90 Grad Fahrenheit ausgesetzt sind, und säurereiche Konserven wie Tomaten halten ihre beste Qualität 12 bis 18 Monate, gelagert an einem kühlen trockenen Ort und niemals über dem Herd, unter der Spüle oder in einem feuchten Keller (USDA FSIS). Für gekochte Anwendungen sind Dosen damit über den größten Teil des Jahres die bessere Wahl, und frische Ware wird zur Saisonware für rohe Verwendungen.
Was als Nächstes gefragt wird.
- Dürfen Tomaten überhaupt in den Kühlschrank?
- Ja, unter einer Bedingung: die Frucht ist vollreif und wird nicht binnen eines Tages gegessen. Kaltlagerung wird breit eingesetzt, um die Reifung zu verlangsamen und Verderb zu verringern, und der Preis ist, dass die aromabildenden flüchtigen Verbindungen unterhalb von 12 Grad Celsius empfindlich reagieren (Zhang et al. 2016). Bei unreifer Ware ist der Tausch schlecht, weil noch kein Verderbrisiko gegengerechnet werden kann und die Kühlung die Reifungsfaktoren senkt. Bei reifer Ware vor dem Mülleimer lohnt er sich klar.
- Wie viel Aroma kostet der Kühlschrank tatsächlich?
- In einem Vergleich zweier Sorten zur häuslichen Lagerung führte die Lagerung bei 4 Grad Celsius zu einem drastischen Verlust an flüchtigen Verbindungen unabhängig vom Biosyntheseweg, und nach 30 Tagen bei 4 Grad war die Konzentration um 66 Prozent gesunken; die Autoren schlossen, dass Kühlschranktemperatur auch über kurze Zeiträume dem Aroma abträglich ist (Renard et al. 2013). Der Verlust beginnt sofort statt nach einer Schonfrist, drei Tage kosten also weniger als dreißig, aber nichts ist umsonst.
- Repariert es das Aroma, wenn man eine kalte Tomate wieder erwärmt?
- Teilweise, und es dauert länger, als die meisten einplanen. Eine Rückkonditionierung von 24 Stunden bei 20 Grad Celsius stellte einen Teil der Aromabildung wieder her, sofern zuvor höchstens 6 Tage bei 4 Grad gelagert wurde (Renard et al. 2013). Die Erholung bleibt unvollständig, weil sich die Expression einiger für die Aromabildung entscheidender Gene nach Rückkehr auf 20 Grad Celsius erholt, die anderer nicht (Zhang et al. 2016). Zwanzig Minuten erwärmen die Frucht, ohne die Synthese neu zu starten.
- Wo auf der Arbeitsfläche sollen Tomaten liegen?
- An einem schattigen Platz mit Luftbewegung, ungestapelt und außerhalb direkter Sonne. Sonne hebt die Oberflächentemperatur weit über die Umgebungstemperatur und erzeugt ungleichmäßige Reifung und stellenweises Weichwerden, und Wärme ist ohnehin nicht das Reifesignal, Ethylen ist es. Die Frucht nicht auf der Schulter und nicht auf anderen Früchten liegen lassen, denn eine Druckstelle ist die Eintrittspforte für den Verderb, den der Kühlschrank sonst zum Preis von bis zu 66 Prozent der flüchtigen Verbindungen über 30 Tage abwendet (Renard et al. 2013).
- Was gilt für geschnittene Tomaten?
- Sie sind keine Aromafrage mehr, sondern eine Frage der Lebensmittelsicherheit. Fehlt die Hautbarriere, fällt die Frucht unter die üblichen Kühlregeln: leicht verderbliche Lebensmittel sollen nicht länger als 2 Stunden oberhalb der Kühltemperatur stehen, oberhalb von 90 Grad Fahrenheit nicht länger als 1 Stunde, und der Kühlschrank ist mit einem Gerätethermometer auf 40 Grad Fahrenheit oder darunter zu prüfen (USDA FSIS; FDA). Flache abgedeckte Behälter kühlen schneller aus als tiefe Schüsseln.
- Lassen sich unreife Tomaten zu Hause nachreifen?
- Ja, und der Hebel ist Ethylen und nicht Wärme. Tomaten bilden Ethylen, eine unreife Frucht in einer Papiertüte konzentriert also das eigene Gas und beschleunigt die eigene Reifung. Raumtemperatur schützt den Vorgang zusätzlich, denn Kühlung verringert die RNAs der für die Reifung wesentlichen Transkriptionsfaktoren, darunter RIPENING INHIBITOR, NONRIPENING und COLORLESS NONRIPENING (Zhang et al. 2016). Eine Fensterbank liefert Wärme statt Signal und ergibt ungleichmäßige Ergebnisse.
- Gehören Tomaten ins Gemüsefach zu der übrigen Ware?
- Nein, und das gilt auch dann, wenn die Tomate reif genug für den Kühlschrank ist. Tomaten geben Ethylen ab, das die Reifung benachbarter Ware antreibt, ein geschlossenes Fach mit Blattsalat, Gurken oder Brokkoli beschleunigt also den Verderb im ganzen Fach. Reife Tomaten getrennt und lose statt im Beutel lagern, und im Übrigen liegt ein korrekt eingestellter Innenraum bei 40 Grad Fahrenheit bereits deutlich unter der Aromaschwelle von 12 Grad Celsius (Zhang et al. 2016; FDA).
- Sind Dosentomaten ein echter Ersatz?
- Für gekochte Anwendungen in der Regel ja. Konserven sind unbegrenzt sicher, solange sie weder Frost noch Temperaturen über 90 Grad Fahrenheit ausgesetzt sind, und säurereiche Konserven wie Tomaten halten ihre beste Qualität 12 bis 18 Monate an einem kühlen trockenen Ort abseits des Herds und außerhalb feuchter Keller (USDA FSIS). Die Zusammensetzung unterscheidet sich zwischen rohen und verarbeiteten Einträgen, auch bei Lycopin, weshalb der zur Zubereitung passende Eintrag der USDA FoodData Central der richtige Wert ist.
Jede Aussage, belegt.
- [01]Zhang B, Tieman DM, Jiao C, Xu Y, Chen K, Fei Z, Giovannoni JJ, Klee HJ. 2016. Chilling-induced tomato flavor loss is associated with altered volatile synthesis and transient changes in DNA methylation. Proc Natl Acad Sci USA 113(44):12580-12585. Commercial tomatoes are widely perceived by consumers as lacking flavor, and a major part of that problem is a postharvest handling system that chills fruit; low-temperature storage is widely used to slow ripening and reduce decay, but chilling results in loss of flavor, because flavor-associated volatiles are sensitive to temperatures below 12 degrees Celsius and their loss greatly reduces flavor quality. Reduced levels of specific volatiles are associated with significant reductions in transcripts encoding key volatile synthesis enzymes. Although expression of some genes critical to volatile synthesis recovers after a return to 20 degrees Celsius, some genes do not. RNAs encoding transcription factors essential for ripening, including RIPENING INHIBITOR (RIN), NONRIPENING and COLORLESS NONRIPENING, are reduced in response to chilling, and those reductions are accompanied by major changes in the methylation status of promoters including RIN, with the methylation changes transient.
- [02]Renard CM, Ginies C, Gouble B, Bureau S, Causse M. 2013. Home conservation strategies for tomato (Solanum lycopersicum): storage temperature vs. duration, is there a compromise for better aroma preservation? Food Chem 139(1-4):825-836. Two storage modalities, 20 and 4 degrees Celsius, and two cultivars, Levovil and LCx, were used; volatile compounds were analysed by gas chromatography with mass spectrometry detection after accelerated solvent extraction, and physical characteristics, lipoxygenase activity, hydroperoxide lyase activity, linoleic acid and linolenic acid were monitored. Storing tomatoes at 4 degrees Celsius induced a drastic loss in volatiles, whatever their biosynthetic origin. After 30 days at 4 degrees Celsius the concentration of volatiles had decreased by 66 percent. Reconditioning for 24 hours at 20 degrees Celsius was able to recover some aroma production after up to 6 days of storage at 4 degrees Celsius. Volatile degradation products arising from carotenoids and amino acids increased when tomatoes were kept at 20 degrees Celsius, while lipid degradation products did not vary. The authors concluded that storing tomatoes at fridge temperature, even for short durations, was detrimental for their aroma and that this should be taken into account when formulating practical advice for consumers.
- [03]United States Department of Agriculture, Food Safety and Inspection Service. Refrigeration and Food Safety. Sets the refrigerator standard at 40 degrees Fahrenheit or below and the freezer standard at 0 degrees Fahrenheit or below, explains that refrigeration slows rather than stops bacterial growth, and gives the 2 hour rule for perishable food held above refrigeration temperature, reduced to 1 hour when the ambient temperature is above 90 degrees Fahrenheit. Relevant to tomatoes at the point the skin barrier is broken: a whole intact fruit is a quality decision governed by the chilling literature, while a cut fruit is a prepared perishable food governed by these time and temperature limits.
- [04]United States Food and Drug Administration. Refrigerator Thermometers, Cold Facts about Food Safety. States that appliance thermometers are the best way of knowing refrigerator and freezer temperatures, that the refrigerator should be kept at 40 degrees Fahrenheit or below and the freezer at 0 degrees Fahrenheit or below, and that the thermometer rather than the control dial is what should be checked, since a dial reports a setting and not a measured cabinet temperature. The 40 degrees Fahrenheit figure is about 4 degrees Celsius, which places any correctly operating refrigerator well below the 12 degrees Celsius threshold at which tomato flavor volatiles become sensitive.
- [05]United States Department of Agriculture, Food Safety and Inspection Service. Shelf-Stable Food Safety. Canned foods are safe indefinitely as long as they are not exposed to freezing temperatures or temperatures above 90 degrees Fahrenheit. High-acid canned foods such as tomatoes, fruits, pickles and sauerkraut keep their best quality for 12 to 18 months, while low-acid canned foods such as meat, poultry, fish and most vegetables keep for 2 to 5 years. Store canned foods in a cool, dry place and never above the stove, under the sink, in a damp garage or basement, or anywhere exposed to temperature extremes; temperatures above 100 degrees Fahrenheit are harmful to canned goods. Discard cans that are leaking, bulging, badly dented, rusted or cracked, and never taste food from a can showing those signs.
- [06]United States Department of Agriculture, FoodData Central. Search results for tomatoes. The federal composition database covering raw red tomatoes, cooked tomatoes, canned tomato products, tomato paste, tomato sauce and tomato juice, with energy, carbohydrate, fiber, potassium, vitamin C and carotenoid values including lycopene, given per 100 g and per common household portion. Useful here because concentration differs substantially between raw and processed entries for the same nutrients, so the preparation-specific entry is the figure to use rather than a general value for a tomato.
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